Persönliche Berichte

Bangladesch: Entweder Jesus oder Frau und Kind

Die Familie stellte Bhuttu ein Ultimatum – bis Ende März hat er Zeit für die Entscheidung

(Open Doors, Kelkheim) – Bhuttus Verwandten drohen, ihn auszustoßen und seine Frau mit einem anderen Mann zu verheiraten. Nur dem Flehen seiner Tochter ist es zu verdanken, dass sie ihm eine letzte Chance gegeben haben: Wenn er bis Ende März Jesus aufgibt und wieder Hindu wird, darf er Teil der Familie bleiben und weiter mit Frau und Tochter zusammenleben.
 

Schon in wenigen Wochen könnte Bhuttu seine Frau und Tochter verlieren
Schon in wenigen Wochen könnte Bhuttu seine Frau und Tochter verlieren

Zerstörtes Familienglück

Bhuttu (42) bewohnte mit Frau Gaitri und gemeinsamer Tochter Sati (10) ein Haus im Norden von Bangladesch. Bhuttus Geschwister wohnten im selben Dorf. Aber das Familienglück wurde vor etwa zwei Jahren jäh zerstört: Bhuttu nahm Jesus als seinen Herrn und Retter an, seine hinduistische Familie reagierte mit Ablehnung auf diese Entscheidung.

Tag für Tag setzten Bhuttus Frau und Geschwister alles daran, ihn von seinem neuen Glauben abzubringen. Aber er kehrte nicht zurück zum Hinduismus – und das machte seine Familie nur wütender. Es dauerte nicht lange, bis auch die Dorfgemeinschaft von Bhuttus „Abtrünnigkeit“ erfahren hatte, was den Druck auf ihn noch verstärkte. Fast täglich musste er Beschimpfungen ertragen, mehrere Male wurde er auch körperlich angegriffen. Doch ungebrochen hielt er an Jesus fest. Dann eskalierte die Situation.

Wenn Verwandte zu Angreifern werden

Am 15. Dezember 2021 verbündeten sich Bhuttus Geschwister und einige andere Verwandte gegen ihn. Sie bewaffneten sich mit allem, was sie finden konnten. Dann zogen sie los. Sie fanden Bhuttu, umzingelten ihn und prügelten auf ihn ein. Übelst zugerichtet ließen sie schließlich von ihm ab, nicht ohne ihn zu warnen: „Wenn du nicht zu deinem ursprünglichen Glauben zurückkehrst, brechen wir die Beziehung zu dir ab. Komm nie mehr heim.“

Bhuttu konnte sich zum Haus eines anderen Christen schleppen, wo er einige Tage blieb, bis er sich etwas von seinen Verletzungen erholt hatte. Als er in sein Haus zurückkehrte, machte er eine schmerzhafte Entdeckung: Seine Frau Gaitri hatte ihn verlassen und war zusammen mit Sati, der Tochter, zurück zu ihren Eltern gezogen. Gaitris Brüder waren sogar schon dabei, einen neuen Mann für sie zu suchen – und hatten bald einen passenden gefunden. Allerdings weigerte sich Sati, jemand anderen als Vater zu akzeptieren. So stellten die Brüder und der Rest der Familie schließlich ein Ultimatum: Gaitri und Sati würden zu Bhuttu zurückkehren und er würde Teil der Familie bleiben – unter der Bedingung, dass er Jesus aufgeben und wieder Hindu werden würde. Bis Ende März gaben sie Bhuttu Zeit, eine Entscheidung zu treffen.

„Ich liebe sie immer noch“

„Meine Frau liebt mich nicht mehr, meine Geschwister und die Familie meiner Frau sind zu meinen Feinden geworden – und vor wenigen Jahren waren es noch meine Liebsten“, sagt Bhuttu verzweifelt. Er will und kann Jesus nicht verleugnen. Gleichzeitig möchte er seine Familie nicht verlieren. „Ich liebe meine Geschwister und ich liebe meine Frau. Ich habe ihnen vergeben, denn ich liebe sie immer noch. Und ich bete für sie.“ Bitte schließen Sie sich Bhuttu im Gebet an und beten Sie für eine Veränderung der Situation.

Bitte beten Sie für Bhuttu und die Christen in Bangladesch!

  • Beten Sie, dass Bhuttu Jesu Nähe und Trost erfährt und dass er die Kraft hat, an Jesus festzuhalten.
  • Beten Sie, dass Bhuttus Liebe und Vergebungsbereitschaft die Herzen seiner Angehörigen erweicht und sie Bhuttus Glauben akzeptieren.
  • Beten Sie, dass sich Bhuttus Verwandtschaft und die Dorfgemeinschaft für das Evangelium öffnen.
  • Beten Sie für andere Christen hinduistischer Herkunft, die von ihren Familien oder ihrem sozialen Umfeld verstoßen werden. Bitten Sie Jesus Christus, sie mit allem Lebensnotwendigen zu versorgen sowie ihnen Glaubensgeschwister an die Seite zu stellen, die sie stärken.

Vielen Dank für Ihr Gebet

Unser Gebet macht einen Unterschied – wie viel es unseren verfolgten Geschwistern bedeutet, lesen Sie hier

Meldung als PDF