Meldungen zu Brunei
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(Open Doors, Kelkheim) – Nach langer Verzögerung hat Brunei einen weiteren Schritt zur vollständigen Implementierung der Scharia (dem islamischen Recht) unternommen. Sultan Hassanal Bolkiah und der Religionsrat legten einen Entwurf zum Strafgesetzbuch vor, der Verfahrensrichtlinien in den Bereichen Ermittlungswesen, Strafverfolgung und Gerichtsbarkeit enthält. Der Entwurf sieht auch die Einführung von härteren Strafen für schwere Verbrechen vor, zu denen etwa die Abtrennung von Gliedmaßen bei Diebstahldelikten gehört.
Die Einführung der Scharia im Bereich des Strafrechts wurde in dem kleinen Sultanat auf der Insel Borneo bereits im Mai 2014 begonnen. Sultan Bolkiah hatte zwischenzeitlich mehrfach seinen Unmut darüber geäußert, dass sich die nächste Phase der Implementierung des Strafrechts verzögert. Mit dem neuen Entwurf soll nun die Anwendung der Gesetze in der Praxis ermöglicht werden.
Im Zivilrecht und in religiösen Angelegenheiten wurde das Scharia-Recht in Brunei bereits vor der Unabhängigkeit 1984 eingeführt. Während dies jedoch nur Muslime betraf, ist das Scharia-Strafrecht nun für alle Bürger gültig – auch für Nichtmuslime. Dies könnte die Verfolgung von Christen verstärken. Besonders Christen mit muslimischem Hintergrund müssen bereits jetzt sehr vorsichtig sein und können ihren Glauben häufig nicht offen leben. Laut der 2014 eingeführten Strafgesetze können Apostasie (Abfall vom Islam) und Blasphemie mit der Todesstrafe belegt werden.
Auf dem Weltverfolgungsindex 2018 steht Brunei auf Rang 26. Unter den 430.000 Einwohnern leben etwa 54.800 Christen.
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 50. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Brunei verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
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