Aktuelle Meldungen zu Eritrea
Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten und persönliche Berichte verfolgter Christen aus den Ländern des Weltverfolgungsindex, und abonnieren Sie unsere kostenlosen Formate.
Laden Sie als Gemeinde einen unserer Referenten ein und hören Sie bewegende Berichte und informative Vorträge über verfolgte Christen.
Lesen Sie in unserem kostenlosen Monatsmagazin bewegende Zeugnisse aus der verfolgten Kirche und beten Sie mithilfe des herausnehmbaren Gebetskalenders.
Hören Sie von unseren Mitarbeitern, was Gott in unserem Dienst für verfolgte Christen bereits getan hat und immer noch tut.
Sei dabei, wenn wir vom 14. bis 16. Mai bei den Open Doors Tagen 2026 Geschichten von verfolgten Christen hören und uns gemeinsam eins machen, um sie im Gebet zu stärken! Buche dir jetzt deine kostenlosen Tickets.
Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Das Open Doors Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Reagieren auch Sie jetzt!
Die bewegenden Zeugnisse im kostenlosen Monatsmagazin und der herausnehmbare Gebetskalender bieten eine Grundlage für Ihr Gebet für die verfolgte Kirche.
Durch Ihre Unterstützung kann Open Doors verfolgten Christen mit Projekten konkret helfen. Hier finden Sie Informationen zu Spenden und deren Verwendung.
(Open Doors, Kelkheim) – Im ostafrikanischen Eritrea ist Pastor Oqbamichel Haiminot nach elfjähriger Haftzeit entlassen worden. Der Leiter der evangelischen Kirche Kale Hiwot („Wort des Lebens“) in der Hauptstadt Asmara war im Jahr 2007 verhaftet worden und saß seitdem ohne offizielle Anklage im Gefängnis. Seine Freilassung ist ein Hoffnungsschimmer für die zahlreichen inhaftierten Christen im Land (Open Doors berichtete).
Haiminot war zuvor bereits zweimal verhaftet worden, zuletzt im Januar 2005, während er an einer nach protestantischem Ritus durchgeführten Hochzeitsfeier in Barentu teilnahm. Auch die anderen 66 Teilnehmer wurden dabei verhaftet, anders als der Pastor jedoch zeitnah wieder freigelassen. Nach Angabe des katholischen Nachrichtenportals „La Croix“ erfuhr er eine „Sonderbehandlung“ und wurde isoliert, weil er sich hartnäckig weigerte, seinen Glauben zu widerrufen. Lokale Christen berichteten dem Nachrichtendienst World Watch Monitor, er habe 10 Monate lang in Einzelhaft verbracht und anschließend Zwangsarbeit in einem Militärlager leisten müssen.
Teile der jetzt zu Ende gegangenen Haftzeit verbrachte Oqbamichel Haiminot im berüchtigten „Mitire“-Lager, das für Menschenrechtsverletzungen bekannt ist und wo besonders Anhänger verbotener religiöser Gruppen inhaftiert sind.
Über die Zahl der in derartigen Lagern inhaftierten Christen existieren keine offiziellen Angaben. In der Regel gibt es keine Anklagen, viele Lager haben informellen Charakter und dienen gleichzeitig als militärische Ausbildungszentren und Straflager. Die Angehörigen bleiben häufig im Unklaren darüber, ob die Betroffenen eine reguläre Haftstrafe verbüßen oder Zwangsarbeit im Rahmen einer verlängerten Wehrpflicht leisten müssen. Einige Christen verfallen durch die Strapazen der Haft in Depressionen und erleiden nachhaltige psychische Schäden. Andere berichten nach ihrer Freilassung, dass sie im Gefängnis andere Häftlinge zum christlichen Glauben führen konnten.
Auf dem aktuellen Weltverfolgungsindex von Open Doors rangiert Eritrea auf Platz 6 unter den Ländern, in denen Christen am härtesten verfolgt werden.
Quellen: World Watch Monitor, Open Doors
Beten Sie für Pastor Oqbamichel Haiminot, dass er die Folgen seiner Haft gut verkraftet und körperlich wie auch seelisch wieder zur Kräften kommt.
Beten Sie weiter für die übrigen inhaftierten Christen; die folgenden namentlich bekannten sind seit über 10 Jahren inhaftiert:
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 5. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Eritrea verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
Gebet ist das Erste, um das verfolgte Christen bitten – besonders wenn wir beten, spüren sie unsere Liebe und Unterstützung. Lassen Sie uns auf diese Bitte antworten!