Meldungen zu Nordkorea
Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten und persönliche Berichte verfolgter Christen aus den Ländern des Weltverfolgungsindex, und abonnieren Sie unsere kostenlosen Formate.
Laden Sie als Gemeinde einen unserer Referenten ein und hören Sie bewegende Berichte und informative Vorträge über verfolgte Christen.
Lesen Sie in unserem kostenlosen Monatsmagazin bewegende Zeugnisse aus der verfolgten Kirche und beten Sie mithilfe des herausnehmbaren Gebetskalenders.
Hören Sie von unseren Mitarbeitern, was Gott in unserem Dienst für verfolgte Christen bereits getan hat und immer noch tut.
Sei dabei, wenn wir vom 14. bis 16. Mai bei den Open Doors Tagen 2026 Geschichten von verfolgten Christen hören und uns gemeinsam eins machen, um sie im Gebet zu stärken! Buche dir jetzt deine kostenlosen Tickets.
Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Das Open Doors Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Reagieren auch Sie jetzt!
Die bewegenden Zeugnisse im kostenlosen Monatsmagazin und der herausnehmbare Gebetskalender bieten eine Grundlage für Ihr Gebet für die verfolgte Kirche.
Durch Ihre Unterstützung kann Open Doors verfolgten Christen mit Projekten konkret helfen. Hier finden Sie Informationen zu Spenden und deren Verwendung.
(Open Doors, Kelkheim) – Es war zweifellos die ungewöhnlichste Rede, die Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un bislang gehalten hat: Anlässlich des 75. Gründungstages der Arbeiterpartei fand im Zentrum der Hauptstadt Pjöngjang, wie bei solchen Gelegenheiten üblich, eine große Militärparade statt. Doch der Auftritt Kim Jong Uns verlieh dem Tag eine überraschende Note. Lesen Sie eine Einschätzung von Timothy Cho*, einem nordkoreanischen Christen. Ihm gelang vor einigen Jahren die Flucht aus dem Land, das seit langer Zeit den Weltverfolgungsindex anführt.
Timothy Chos Einschätzung:
Der 75. Jahrestag der regierenden Arbeiterpartei wurde mit einer Parade gefeiert, bei der allerlei Arten von Waffen präsentiert wurden, darunter auch neue Typen von ballistischen Raketen. Diese Waffen sollen die Stärke der Nation repräsentieren – aber ihr Bau wurde erst möglich durch den Hungertod von Millionen von Menschen. Diese Vorführung wirft die Frage auf, ob die Denuklearisierung immer noch zur Debatte steht. Sie schien [eher] die Entschlossenheit von Kim Jong Un zu demonstrieren, an diesen Waffen festzuhalten.
Und doch hielt Kim im Gegensatz zu dieser Demonstration von Stärke eine Rede – mit Tränen in den Augen –, die einen entschuldigenden Tonfall hatte. Er verwies auf „unvorhergesehene Herausforderungen durch die Epidemie und die Naturgewalten“ und fügte hinzu:
„Meine Bemühungen und meine Aufrichtigkeit haben nicht ausgereicht, um unser Volk von den Schwierigkeiten in seinem Leben zu befreien.“ Aber er schien auch externe „feindliche Kräfte“ verantwortlich zu machen und behauptete weiterhin, dass niemand im Land mit Covid-19 infiziert sei.
Es ist selten, dass Kim eine so emotionale Rede hält. Natürlich kann es sein, dass seine Emotionen nicht echt sind. Wir wissen jedoch, dass viele Christen weltweit für die Kim-Familie beten und Gott bitten, Kim Jong Un seine Verantwortung bewusst zu machen, sein eigenes Volk vor Hunger und Verfolgung zu schützen. Vielleicht ist Gott am Werk.
Kim scheint die Herausforderungen anzuerkennen, denen Nordkorea gegenübersteht. Angesichts dieser Tatsache könnte es für die internationale Gemeinschaft Raum geben für einen neuen Versuch, mit dem nordkoreanischen Regime zusammenzuarbeiten.
Diese Rede ist auch eine Botschaft an die Christen in aller Welt, weiterhin für Nordkorea, seine 25 Millionen Einwohner, die keine eigene Stimme haben, und seine Führung zu beten. Wir müssen beten, dass die Liebe Gottes die Herzen von Kim Jong Un und den anderen Verantwortungsträgern des Regimes erreicht […].
Lasst uns beten, dass Gott seiner Verheißung aus Psalm 12,6 gedenkt, wo er sagt: „Jetzt will ich eingreifen, denn die Schwachen werden misshandelt, und die Armen seufzen, weil man ihnen hart zusetzt. Ich werde die Unterdrückten befreien!“
*Name geändert
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 1. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Nordkorea verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.
Bestellen Sie unser kostenloses Magazin mit Gebetskalender oder abonnieren Sie aktuelle Meldungen mit Nachrichten und Informationen aus der verfolgten Kirche.