Gebet ist das Erste, um das verfolgte Christen bitten – besonders wenn wir beten, spüren sie unsere Liebe und Unterstützung. Lassen Sie uns auf diese Bitte antworten!
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Weltweit: Die wichtigste Antwort auf Verfolgung
(Open Doors, Kelkheim) – „In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Johannes 16,33). Heute wurde der neue Weltverfolgungsindex veröffentlicht. Die Worte Jesu liefern dazu den richtigen Blickwinkel, denn in vielen Ländern hat sich die Situation der Christen erneut verschlechtert. Gleichzeitig zeigen Berichte, dass weiterhin Menschen zum Glauben an Jesus kommen und die Widerstandskraft seiner Gemeinde vielerorts ungebrochen ist. Die verfolgten Christen bitten um unser Gebet, denn sie brauchen die Hilfe dessen, der diese Welt überwunden hat.
Das gefährlichste Land für Christen
Nordkorea belegt erneut Platz 1 auf dem Weltverfolgungsindex als das Land, in dem Christen am härtesten verfolgt werden. „Die Verfolgung von Christen ist fast absolut“, sagt Simon Lee*, der die Arbeit von Open Doors unter Nordkoreanern koordiniert. „Sie geschieht in allen Lebensbereichen. Die Bibel ist ein verbotenes Buch, Beten ist illegal, und Christen, deren Glaube entdeckt wird, müssen mit Folter, Gefängnis und Zwangsarbeit rechnen. Viele werden hingerichtet.“ Das Nachbarland China unterstützt die Verfolgung, indem es geflüchtete Nordkoreaner in ihr Herkunftsland ausweist und Überwachungstechnik an Nordkorea verkauft. Das im Rahmen des Weltverfolgungsindex erstellte Länderprofil zu Nordkorea beschreibt die Situation der Christen und nennt wichtige Gebetsanliegen. Dazu gehört besonders das Gebet für die Zehntausenden Christen in den Arbeitslagern, in denen harte Zwangsarbeit und Folter an der Tagesordnung sind.
Zunahme der Gewalt
Neu unter den 50 Ländern mit der stärksten Verfolgung sind Kirgisistan und der Tschad. Ursache dafür ist in beiden Fällen eine Zunahme gewaltsamer Übergriffe auf Christen. In Kirgisistan gingen diese von der zunehmend autoritäreren Regierung aus, im Tschad von islamisch-extremistischen Gruppen. Auch in anderen Ländern hat die Gewalt gegen Christen zugenommen: Darunter sind zum einen autoritär regierte Staaten, zum anderen Länder, die aufgrund einer schwachen Regierung oder eines Bürgerkriegs instabil sind. Letzteres trifft auf den Sudan zu, dessen Wertung um 3 Punkte gestiegen ist und der nun Platz 5 belegt. Inmitten des 2023 ausgebrochenen Bürgerkriegs werden Christen immer wieder zu leichten Zielen für Angreifer, die sich die herrschende Gesetzlosigkeit zunutze machen.
Der Weltverfolgungsindex macht auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam und ist Erinnerung und Hilfe, für sie zu beten. Denn Gebet ist das, worum verfolgte Christen zuerst bitten. Zu jedem der 50 Länder gibt es deshalb hier ausführliche Länderprofile mit Gebetsanliegen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.weltverfolgungsindex.de
*Name geändert
Bitte beten Sie für die verfolgten Christen weltweit:
- Bitte beten Sie, dass die Mitglieder und Leiter der Untergrundgemeinden nicht entdeckt werden.
- Bitte beten Sie für die Christen, die wegen ihres Glaubens gewaltsame Übergriffe erfahren haben, um körperliche und seelische Heilung.
- Beten Sie, dass Jesus gefangene Christen durchträgt und ihnen hilft, die Haftstrapazen zu überstehen.
- Beten Sie, dass Jesus Christus Verfolgern begegnet und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Weitere Themen
Der Weltverfolgungsindex ist eine Rangliste von 50 Ländern und ein jährlicher Bericht darüber, wo und wie Christen die stärkste Verfolgung und Diskriminierung erleben.
Länderprofil
Weltverfolgungsindex 2026: Platz 1. Im Länderprofil lesen Sie, warum und auf welche Weise Christen in Nordkorea verfolgt werden und wie sich das konkret in ihrem Leben äußert.