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Weltweit

Open Doors hat 2017 Hilfe für verfolgte Christen erweitert

Christen in Verfolgungs- und freien Ländern stärker miteinander verbinden

(Open Doors, Kelkheim) Open Doors Deutschland hat seinen Tätigkeitsbericht für 2017 veröffentlicht. Das christliche Hilfswerk steht in etwa 60 Verfolgungsländern Millionen von Christen mit umfangreichen und vielschichtigen Projekten praktisch und geistlich zur Seite. In Ländern mit Religionsfreiheit hingegen – wie beispielsweise in Deutschland – informiert Open Doors über die Situation verfolgter Christen vorwiegend in den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex, in denen Christen am härtesten verfolgt werden. Außerdem ruft das Hilfswerk zum Gebet für Christen in der Bedrängnis auf und schlägt damit eine Brücke von den Christen in Ländern mit Religionsfreiheit zu ihnen. „Je stärker Christen in der Verfolgung isoliert sind, umso leichter können sie attackiert werden und stehen in Gefahr, ihren Glauben zu verlieren. Deshalb muss die Verbindung zwischen den einzelnen Gliedern des Leibes Christi gestärkt werden“, fordert der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode. Im Jahr 2017 hat die Verfolgung von Christen weltweit erneut zugenommen.
 

Besuch bei verfolgten Christinnen
Bild: Besuch bei verfolgten Christinnen (Zentralafrikanische Republik)

Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte sowie Literaturverteilung und Schulungen

Dank der weltweiten finanziellen Unterstützung von Christen aus allen Kirchen im Jahr 2017 konnte Open Doors 851.736 Personen gezielt durch Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte helfen. Dazu gehören beispielsweise berufliche Ausbildung und Schulung, Nothilfe sowie Alphabetisierungskurse. Weiter auch Projekte zur Einkommenssicherung für Familien, wenn der Ehemann und Vater verhaftet, entführt oder ermordet wurde, und auch für Christen, die aus einer anderen Religion zu Jesus gefunden und deshalb alles verloren haben. Hilfe für Christen im Gefängnis ist ein weiterer wichtiger Dienstbereich.

Damit viele christliche Gemeinden in Afrika, Asien und dem Nahen Osten trotz hohem Verfolgungsdruck bestehen und wachsen können, benötigen sie Schulungen für Kinder- und Jugendgottesdienstleiter genauso wie für Leiter von Hauskirchen im Untergrund. Schulungen erhielten 534.708 Personen, davon auch in den Bereichen Traumaseelsorge und in der Vorbereitung auf Verfolgung.

Seit Gründung vor mehr als 60 Jahren bis heute ist es ein Schwerpunkt der Arbeit von Open Doors, verfolgte Christen mit Bibeln und geistlicher Literatur zu versorgen. Das geschah 2017 durch Literatur und digitale Medien an insgesamt 2.516.279 Personen.

Gebetsunterstützung aus Deutschland für verfolgte Christen nimmt zu

Mehr als 4.000 Kirchengemeinden in Deutschland bestellten 2017 das Material zur Gottesdienstgestaltung für den „Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen“. An Shockwave, dem Event der Jugend-Gebetsbewegung von Open Doors, beteiligten sich etwa 2.900 Jugendgruppen. Gemeinsam geben sie verfolgten Christen eine Stimme – im Gebet vor Gott und durch ihr öffentliches Eintreten für ihre Brüder und Schwestern. Für die Christen in der Bedrängnis ist ein wichtiges Zeichen der Hoffnung, dass sie viele Christen im Gebet an ihrer Seite wissen.

Die folgenden Bilder können Sie sich zur weiteren Verwendung durch Anklicken des jeweiligen Vorschaubildes herunterladen:

 

Besuch bei verfolgten Christinnen (Zentralafrikanische Republik)
Besuch bei verfolgten Christinnen (Zentralafrikanische Republik)
Eine Christin aus Adamawa (Nigeria) erhält Lebensmittel
Eine Christin aus Adamawa (Nigeria) erhält Lebensmittel
Bibelstudium bei einer Pastorenkonferenz in den Nuba-Bergen (Sudan
Bibelstudium bei einer Pastorenkonferenz in den Nuba-Bergen (Sudan)
 

 

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