Beten Sie mit

Tägliche Gebetsanliegen

Jeden Tag für ein Anliegen der verfolgten Kirche beten

Jeden Tag stellen wir ein Gebetsanliegen aus der verfolgten Kirche online zur Verfügung. So können Sie konkret für verfolgte Christen und ihre Anliegen beten. Auf dieser Seite finden Sie das Gebetsanliegen von heute und die Anliegen des letzten Monats im Überblick.

Wenn Sie diese Gebetsanliegen lieber auf Papier in der Hand halten möchten, können sie auch den Gebetskalender im Monatsmagazin bestellen. Andere Möglichkeiten, für verfolgte Christen im Gebet einzustehen, finden sie hier.

Das Gebetsanliegen für heute

Der Bürgerkrieg dauert seit dem 15. April 2023 an und eskaliert immer weiter. Die Christen sind als unterdrückte Minderheit besonders schutzlos; sie werden vertrieben und getötet. Bitten wir Jesus um Frieden im Land und darum, dass die Verfolger zu ihm umkehren. Beten wir auch darum, dass die Christen standhaft im Glauben bleiben.

Vielen Dank für Ihr Gebet

Unser Gebet macht einen Unterschied – wie viel es unseren verfolgten Geschwistern bedeutet, lesen Sie hier

Weitere Gebetsanliegen des letzten Monats

 

Im August wurde Pastor Martino Mathiew Miyan von der islamisch-extremistischen Miliz RSF auf offener Straße erschossen. Er lässt seine Frau und sechs Kinder zurück. Diese befinden sich nun in einer verzweifelten Lage, die durch die Hungersnot im Sudan noch dramatischer ist. Beten wir, dass Jesus die Familie versorgt und ihnen nahe ist.

Allein bei zwei Angriffen Mitte November töteten Kämpfer der islamistischen Miliz ADF mehr als 20 Christen. Von August bis Oktober hatte es im Durchschnitt monatlich 12 Angriffe auf Christen gegeben, mit Dutzenden Todesopfern. Flehen wir zu Gott um ein Ende der Gewalt.

Im November drangen bewaffnete Unbekannte in eine Kirche in der Stadt Eruku ein und schossen auf die Gottesdienstbesucher. Dabei töteten sie mindestens zwei Menschen. Bitten wir Jesus, die Gemeinde und die Angehörigen der Opfer zu trösten. Bitten wir auch um Kraft, damit sie weiter unerschrocken Gottesdienst feiern können.

Vertrieben, misshandelt, getötet: Die Gewalt gegen Christen durch islamistische Gruppen nimmt kein Ende. Doch seit Ende Oktober wird ihr Leid auch von den Medien wahrgenommen. Danken wir Jesus dafür, dass die Not in Nigeria mehr gesehen wird. Beten wir, dass die Betroffenen schnell die Hilfe bekommen, die sie brauchen.

In Santiago de Cuba wurde ein Gottesdienst kurz nach dem Beginn von den Behörden gestoppt. Nach dem Abbruch fuhren die Teilnehmer draußen damit fort, zu singen und Gott zu loben. Beten wir, dass dieses Beispiel die kubanischen Christen ermutigt, trotz Schikanen, Verhaftungen und Einschüchterung weiter mutig Jesus nachzufolgen.

Pastoren wie Abraham* werden streng überwacht – schon ein falsches Wort im Gebet kann Konsequenzen wie Gefängnis haben. „Das Gebet hilft uns, die Hoffnung lebendig zu halten“, sagt Abraham. In diesem Jahr sind in Kuba mehr als 100 Gebetsgruppen entstanden. Beten wir für die Christen um Frieden und Widerstandskraft. (*Name geändert)

Die staatliche Kontrolle und Unterdrückung der Kirchen nimmt zu. Mehr als 260 Christen wurden seit 2018 des Landes verwiesen und 1.294 christliche Einrichtungen geschlossen. Beten wir, dass Jesus die Gemeinden schützt und ihnen Weisheit im Umgang mit den Behörden gibt.

Marat* ist der einzige Christ in seinem Dorf. Wegen seines Glaubens wurde er von den anderen Dorfbewohnern zusammengeschlagen. Beten wir für Marat um Trost, Frieden und Glaubensstärke, und für die Dorfbewohner darum, dass Jesus sich ihnen offenbart. (*Name geändert)

Beten wir für alle Christen, die wegen ihres Glaubens in Arbeitslagern gefangen gehalten werden. Bitten wir Jesus, sie körperlich, geistlich und seelisch zu kräftigen. Beten wir um Frieden, Trost, Freude und einen unerschütterlichen Glauben.

Die Menschen in Nordkorea leiden Hunger, Lebensmittel werden immer knapper. Über Untergrundnetzwerke in einem Nachbarland unterstützt Open Doors nordkoreanische Christen mit lebensnotwendigen Gütern. Beten wir für alle Beteiligten um Schutz, dass sie nicht von den Behörden entdeckt werden.

In den vergangenen Monaten haben die Behörden den Druck auf die Hauskirchen erhöht: Zahlreiche Versammlungen in verschiedenen Regionen wurden gestürmt; Dutzende Pastoren und andere Christen wurden verhört oder inhaftiert. Beten Sie, dass Jesus den gefangenen Christen und ihren Familien Kraft, Weisheit und inneren Frieden schenkt, mit der Situation gut umzugehen.

Weltweit

Jedes Jahr werden in der Weihnachtszeit verstärkt Christen angegriffen – im vergangenen Jahr beispielsweise in Bangladesch und Nigeria. Beten wir, dass Jesus in diesen Tagen die Christen besonders schützt, gerade wenn sie sich treffen, um sein Kommen in diese Welt zu feiern.

Philippinen

Die meisten Menschen sind Christen, im Süden der Philippinen gibt es jedoch eine autonome muslimische Region. Christen erfahren hier großen Druck wegen ihres Glaubens. Bisher wurde die Region von einer Übergangsregierung verwaltet, für Oktober waren die ersten Wahlen angesetzt. Sie wurden jedoch auf nächstes Jahr verschoben. Beten wir, dass Politiker an die Macht kommen, die die Rechte von Christen schützen.

Christliche Versammlungen werden häufig von Dorfbewohnern gestört oder von lokalen Beamten verboten. Beten wir für Pastoren um Weisheit, wie sie in dieser Situation gute und sichere Wege finden können, um ihre Gemeindemitglieder geistlich und seelsorgerlich zu begleiten. /

Sri Lanka

Susantha* aus dem Süden Sri Lankas wurde von drei Dorfbewohnern brutal geschlagen, weil er sein Haus an einen Pastor verkauft hatte. Seit Juli 2025 sieht sich dieser Pastor im Dorf zunehmender Feindseligkeit ausgesetzt. Beten wir für den Pastor, für Susantha und die anderen Christen des Dorfes um Schutz und Standhaftigkeit – und beten wir für Susantha um Heilung. (*Name geändert)

Sri Lanka

Seit März folgt Costa* Jesus nach. In Jesus fand er inneren Frieden und konnte seiner Frau vergeben, die ihn und die drei Kinder wegen eines anderen Mannes verließ. Doch wegen seines Glaubens kündigte ihm sein Vermieter und niemand will ihm Wohnraum geben. Sein Pastor hat Costa und die Kinder bei sich aufgenommen, nachdem sie zwischenzeitlich im Wald kampierten. Beten wir, dass Jesus Costa stärkt und ihm ein neues Zuhause gibt. (*Name geändert)

In dem kleinen Sultanat stehen kirchliche Aktivitäten und die Gemeindeleiter unter ständiger Überwachung. Danken wir Jesus dafür, dass mit Hilfe lokaler Partner mehrere junge Christen darin geschult und begleitet werden konnten, Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen. Beten wir für sie um Wachstum im Glauben, Mut und Weisheit.

In einem streng animistischen Dorf wurde den zehn christlichen Familien des Ortes die Zerstörung ihrer Häuser und die Vertreibung angedroht, wenn sie ihren Glauben nicht aufgeben. Die Familien hatten erst wenige Wochen zuvor von Jesus gehört und sich entschieden, ihm nachzufolgen. Beten wir für sie um Gottes Schutz und Leitung.

Anfang Oktober wurden drei Christen von Unbekannten erschossen. Die Tat reiht sich ein in ähnliche Angriffe in den vergangenen Monaten. Viele Christen sehen ihre Zukunft im Land zunehmend gefährdet. Beten wir für sie um Schutz sowie um Kraft und Mut, trotz wachsender Unsicherheit ihren Mitmenschen Jesus zu bezeugen.

Palästinensische Gebiete

Im Gazastreifen gibt es nur noch wenige Christen. Seit dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas sind weitere von ihnen ausgewandert, in der Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit im Ausland. „Gaza braucht die Kirche als Salz und Licht so dringend“, sagt Chris*, ein lokaler Partner von Open Doors. „Betet, dass es dort weiterhin Christen geben wird.“ (*Name geändert)

Arabische Halbinsel

Der Druck auf Christen auf der Arabischen Halbinsel nimmt weiter zu. Ein christlicher Leiter wurde des Landes verwiesen. Mehrere Christen muslimischer Herkunft wurden von der Regierung verhört und aufgefordert, sich nicht mehr zu versammeln. Eine andere Hauskirche wurde der Geldwäsche bezichtigt und angeklagt. Beten wir, dass Jesus seine Kirche in der Region ermutigt und beschützt.

Arabische Halbinsel

Helen* (16) und ihre Schwester nahmen an der Jugendfreizeit einer Gemeinde teil und begegneten dort Jesus. Ihre Mutter nahm Anstoß an der Veränderung ihrer Töchter und untersagte ihnen den weiteren Kontakt zur Gemeinde. Stattdessen müssen sie täglich den Koran lesen. Beten wir, dass die Mädchen standhaft im Glauben bleiben und dass die gesamte Familie zu Jesus findet. (*Name geändert)

Nach dem Krieg mit Israel im Juni nahm der Druck auf Christen im Iran zu. Sie werden als Zionisten und Staatsfeinde dargestellt und es kommt noch häufiger zu Verhaftungen. Beten wir um Gottes Leitung für alle, die verhört werden. Beten wir für die Christen im Gefängnis um Frieden, Gesundheit, Schutz und Möglichkeiten, die Liebe Jesu weiterzugeben.

Danken wir Jesus dafür, dass Mina Khajavi, die wegen Leitens einer Hauskirche zu sechs Jahren Haft verurteilt worden war, nun bereits nach zwei Jahren freigelassen wurde. Arthritis und andere körperliche Leiden haben ihre Haftzeit verschlimmert, fachgerechte Behandlung wurde ihr verweigert. Danken wir Jesus, dass Mina freikam, und bitten wir ihn für sie um Heilung.

In vielen Hauskirchen tragen Frauen Verantwortung, begleiten solche, die neu zum Glauben gekommen sind und machen sich auf, um Glaubensgeschwister zu ermutigen. Dabei drohen viele Gefahren. Danken wir Jesus, dass er so viele Frauen im Iran in seinen Dienst beruft. Beten wir, dass er sie schützt und weiter stärkt.

Roya* wurde schon mehrmals festgenommen, hält aber umso entschlossener an Jesus fest. Sie bittet uns, für die Frauen im Iran zu beten, die sich ungeliebt und abgelehnt fühlen: dass sie ihre Identität und Freiheit in Jesus finden. Beten wir auch um Bewahrung für Roya. (*Name geändert)

Aida* ist seit Januar im Gefängnis, unter anderem wirft man ihr die Mitarbeit in einer Hauskirche vor. Bitten wir Jesus, dass er Aida beschützt und ihre Ängste nimmt. Beten wir auch, dass sie ein Licht für die anderen Gefangenen sein kann. (*Name geändert)

Shima* wurde wegen ihres Glaubens an Jesus stundenlang verhört, verlor Job und Studium. „Du kannst nie wieder studieren“, bekam sie bei ihrer Festnahme zu hören. Sie ist wieder frei, aber durch das Erlebte erschüttert. Ihr Wunsch ist, im Untergrund eine Jugendkirche zu gründen. Beten wir, dass Jesus Shimas Herz heilt und sie viele junge Leute erreicht. (*Name geändert)

In dem Dorf Balembar wurden Lebensmittelvorräte und mehrere Gebäude von Christen, darunter neun Kirchen, durch extremistische Anhänger einer traditionellen afrikanischen Religion zerstört. Pastor Maturin* ruft zum Gebet für seine Feinde auf. Beten wir mit ihm dafür, dass die Verfolger zu Dienern Jesu werden. (*Name geändert)

Das christliche Dorf Napala im Norden Mosambiks wurde von islamischen Extremisten angegriffen. Dabei wurden 20 Menschen getötet, 2.000 vertrieben und 1.300 Gebäude zerstört, darunter zwei Kirchen. Beten wir um Trost und Heilung für die betroffenen Christen.

Eine Mitarbeiterin von Open Doors betet für eine verfolgte Christin

Gebet ist das Erste, um das verfolgte Christen bitten – besonders wenn wir beten, spüren sie unsere Liebe und Unterstützung. Lassen Sie uns auf diese Bitte antworten!

Von der Kraft des Gebets

Verfolgte Christen berichten, wie Gottes Handeln und die Kraft des Gebets wunderbar zusammengewirkt haben. Lesen Sie, wie Sie für verfolgte Christen beten können.

Eine Frau mit Moderationskarten in der Hand. Im Hintergrund sitzt ein Mann an einem Klavier

Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Unser Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Melde Dich zum Gebet vor Ort an oder bete online mit!