Beten Sie mit

Tägliche Gebetsanliegen

Jeden Tag für ein Anliegen der verfolgten Kirche beten

Jeden Tag stellen wir ein Gebetsanliegen aus der verfolgten Kirche online zur Verfügung. So können Sie konkret für verfolgte Christen und ihre Anliegen beten. Auf dieser Seite finden Sie das Gebetsanliegen von heute und die Anliegen des letzten Monats im Überblick.

Wenn Sie diese Gebetsanliegen lieber auf Papier in der Hand halten möchten, können sie auch den Gebetskalender im Monatsmagazin bestellen. Andere Möglichkeiten, für verfolgte Christen im Gebet einzustehen, finden sie hier.

Das Gebetsanliegen für heute

Christen werden oft als Gefährdung für die Interessen von Drogenbanden gesehen, weil sie Jesus verkünden und den Menschen einen Weg heraus aus Sucht und Kriminalität zeigen. Beten wir um Mut und Kraft, damit Christen trotz Gefahr das Evangelium weitergeben und so noch mehr Menschen in Jesus eine neue Perspektive finden.

Vielen Dank für Ihr Gebet

Unser Gebet macht einen Unterschied – wie viel es unseren verfolgten Geschwistern bedeutet, lesen Sie hier

Weitere Gebetsanliegen des letzten Monats

 

Das Land hat eine der höchsten Raten der Gewalt gegen Frauen weltweit. Die Evangelistin Beatriz* leitet heimlich eine Frauengruppe, wo sie Jesu Liebe weitergibt. Beten wir, dass die Frauen Heilung und Trost in Jesus erfahren und dass die Gruppe nicht entdeckt wird. (*Name geändert)

Beatriz* und ihr Mann Marcos* dienen in Zentralmexiko als Evangelisten. Deshalb sind sie der Gewalt krimineller Gruppen und ihres sozialen Umfelds ausgesetzt. Dennoch erzählen sie weiterhin entschlossen von Jesus. Beten wir, dass sie ihren Mut bewahren und die Frohe Botschaft sich weiter ausbreitet. (*Name geändert)

Am 30. April haben Dschihadisten im Norden des Landes eine Kirche, den dazugehörigen Kindergarten und Häuser der Mitarbeiter zerstört. Augenzeugen berichten zudem von besonders grausamen Morden sowie Entführungen. Bitten wir Jesus Christus um eine schnelle Freilassung der Entführten und Trost für die Hinterbliebenen.

Wer sich vom Islam oder traditionellen afrikanischen Religionen abwendet, erfährt erheblichen Druck bis hin zur Gewalt durch das soziale Umfeld. Beten wir, dass christliche Konvertiten in der Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern eine Ersatzfamilie finden, wenn sie von Verwandten und Freunden abgelehnt und verfolgt werden.

Boureima ist Pastor aus dem Volk der Fulani. Muslimisch aufgewachsen, fand er als Teenager zum Glauben an Jesus Christus. „Ich bin die Frucht eurer vielen Gebete für mein Volk“, sagt er. Danken wir Jesus für sein Wirken, und beten wir um Trost für alle Konvertiten: „Verfolgung ist alltäglich, wenn du als Fulani zum Glauben an Jesus kommst“, erklärt Boureima.

Seit Jahren herrschen militärische Auseinandersetzungen zwischen islamistischen Gruppen und der Regierung. In den vergangenen Wochen sind diese Kämpfe weiter eskaliert. Gemeindeleiter Kallil* berichtet von nächtlichen Ausgangssperren. Auch tagsüber unterwegs zu sein, ist gefährlich. Er sagt: „Die Menschen haben Angst, in die Kirche zu gehen.“ Bitten wir Jesus um Schutz. (*Name geändert)

Ausgehend vom Norden des Landes weiten islamistische Gruppen ihren Einfluss zunehmend auch auf andere Regionen aus. Sie zerstören oder beschädigen Kirchen und überwachen jeden, der im Verdacht steht, Christ zu sein. Beten wir, dass Jesus den Angreifern begegnet und der Gewalt ein Ende setzt.

Nach ihrer Hinwendung zu Jesus wurde Husnia* von ihrem Ehemann misshandelt und bedroht, um sie zum Islam zurückzubringen. Aus Angst, getötet zu werden, floh sie schließlich. „Mein Leben war schwer, aber ich konnte weitermachen, weil Jesus immer bei mir war“, erzählt sie: Beten wir, dass Christinnen in ähnlichen Situationen ebenso Jesu Beistand erleben. (*Name geändert)

Wer einer Kirche angehört, die nicht staatlich anerkannt ist, riskiert jahrelange Inhaftierung. Beten wir um Weisheit und Bewahrung für alle Christen, die sich trotz dieser Repressionen versammeln, um Jesus anzubeten.

In Damaskus verhinderten Sicherheitskräfte einen geplanten Anschlag in der Nähe einer Kirche. Der Sprengsatz wurde entschärft, niemand wurde verletzt. Seit Beginn des Jahres ist dies bereits der zweite versuchte Anschlag nahe einer syrischen Kirche. Danken wir Jesus für die Bewahrung und beten wir, dass er Christen auch weiterhin vor Anschlägen schützt.

Ende März griffen mindestens 100 muslimische Männer die mehrheitlich christliche Stadt Suqailabiyya an, zerstörten Geschäfte und Autos und riefen hasserfüllte Parolen gegen Christen. Übergriffe gegen Christen haben in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Bitten wir Jesus, seine Gemeinde in Syrien vor Gewalt zu bewahren.

Inmitten der iranischen Unruhen fand Azita* zu Jesus. Als Soldaten während der Proteste auf Zivilisten schossen, stellte sich ein Fremder vor sie und fing eine tödliche Kugel ab. Da hörte sie Jesu Stimme: „So gab ich mein Leben für dich.“ Danken wir Jesus für sein Wirken und beten wir, dass er weiteren Menschen in diesen unsicheren Zeiten begegnet. Beten wir für die Christen im Land um Mut und Kraft, trotz Verfolgung und eigener Not ihren Mitmenschen von Jesus zu erzählen. (*Name geändert)

Mousa*, ein iranischer Kirchenleiter, beschreibt die aktuelle Situation der Christen inmitten von Verfolgung und Krieg: „Es herrschen Trauer und Ungewissheit, aber die Dunkelheit kann ihre Hoffnung nicht auslöschen.“ Beten wir, dass iranische Christen an der Hoffnung festhalten, die sie in Jesus haben. (*Name geändert)

Nepal

Als Jesus Maila* von einer Lähmung heilte, wurde er Christ. Doch sowohl sein Stamm als auch seine Angehörigen verstießen ihn wegen seines Glaubens. Bis heute wollen sie nichts mit ihm zu tun haben. Beten wir für Christen wie Maila, die in Einsamkeit leben, dass Jesus sie tröstet und ihnen andere Christen an die Seite stellt. (*Name geändert)

Ein Pastor und seine Hauskirche erfahren Gewalt durch ihr muslimisches Umfeld. Das Kirchengebäude sowie Autos von Christen werden mit Steinen beworfen – dabei werden auch Kirchenmitglieder und Kinder getroffen. Die Behörden greifen nicht ein. Beten wir, dass Jesu Liebe die Nachbarschaft erfasst und die Verfolger umkehren.

Im November 2024 wurde Pavel Shreider inhaftiert. Er war Pastor einer nicht registrierten Gemeinde. Während der Verhöre folterte man ihn. Am 25. März 2026 kam er gegen Kaution frei und wird nun auf eigene Kosten aus seinem Heimatland abgeschoben. Bitten wir Jesus Christus um vollständige Heilung an Leib und Seele von den Haftstrapazen.

Im Norden des Landes sind drei christliche Frauen wegen ihres Glaubens häuslicher Gewalt und großem Druck durch ihre Ehemänner und andere Angehörige ausgesetzt. Beten wir für Christinnen, die unter Verfolgung leiden, die sich hinter verschlossenen Türen abspielt, dass Jesus sie tröstet und ihren Angehörigen begegnet.

Sri Lanka

Senaka* und Kanchana*, ein christliches Ehepaar, verbreiten das Evangelium unter Buddhisten. Trotz verbaler und körperlicher Gewalt aus ihrem Umfeld halten sie an Jesus fest: „Gott hat uns damit beauftragt, das Evangelium zu verbreiten; Probleme werden uns nicht aufhalten.“ Danken wir Jesus, dass bereits mehr als 10 Familien zum Glauben an ihn kamen, und beten wir, dass weitere folgen. (*Name geändert)

Südostasien

Wer sich vom Islam abwendet, um Jesus nachzufolgen, wird häufig von der eigenen Familie verfolgt. Das befürchtet auch der christliche Konvertit Winsor*. Trotz der Angst vor Konsequenzen plant er, seiner muslimischen Familie die rettende Botschaft zu verkünden. Beten wir, dass Jesus die Herzen seiner Familienmitglieder vorbereitet und dass er Winsor und Konvertiten in ähnlichen Situationen Weisheit schenkt. (*Name geändert)

Im Bürgerkrieg geht das Militär gewaltsam gegen Christen vor, kirchliche Treffen werden als „Rebellenversammlungen“ verdächtigt. Immer wieder werden christliche Jugendliche vom Militär entführt oder zwangsrekrutiert. Beten wir um Gottes Bewahrung und Freilassung.

Indonesien

Weil Dedi* anderen leidenschaftlich von Jesus erzählte, zeigten Muslime ihn unter Vorwürfen der Blasphemie bei der Polizei an. Derzeit ist er inhaftiert und wird unter Druck gesetzt, zum Islam zurückzukehren. Bitten wir Jesus Christus um eine baldige Freilassung und darum, dass er Dedis Glauben stärkt. (*Name geändert)

Zentralasien

In einigen Ländern ist es verboten, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren von Jesus zu erzählen. Religiöse Veranstaltungen werden stark von Behörden überwacht. Trotzdem sind Sommercamps geplant, bei denen Jugendliche mehr über Jesus erfahren können. Beten wir, dass diese ungehindert stattfinden und Jesus dort wirkt.

Pastor Sunil* evangelisiert unter Muslimen – das stößt auf Widerstand. Kürzlich setzten seine Angehörigen und islamische Geistliche ihn massiv unter Druck, seinen Glauben an Jesus zu widerrufen. Er blieb standhaft, musste aus Sicherheitsgründen jedoch untertauchen. Danken wir Jesus für Sunils Standfestigkeit und beten wir um Weisheit für Pastoren wie ihn. (*Name geändert)

Weil sie von Jesus erzählten, wird Joynal und Moses fälschlicherweise vorgeworfen, Muslime unter finanziellen Anreizen zu bekehren. Ihre Adressen wurden zusammen mit Hassreden auf Online-Portalen veröffentlicht. Bitten wir Jesus um Schutz und darum, dass die Verfolger die Wahrheit erkennen und umkehren.

Christliche Kinder werden in der Schule häufig benachteiligt, zur Teilnahme an buddhistischen Ritualen gezwungen oder sogar komplett vom Unterricht ausgeschlossen. Bitten wir den himmlischen Vater um Trost und bessere Zugänge zu Bildung für Christen.

Nicht registrierte Hauskirchen sind in Laos illegal und können jederzeit von den Behörden geschlossen werden. Kanya* leitet eine solche Hauskirche. „Wenn wir Schwierigkeiten haben, müssen wir uns auf Gott stützen“, sagt sie. Beten wir mit ihr darum, dass ihre Gemeinde bestehen bleiben darf. (*Name geändert)

Als sich durch Pastor Bounchan* das Evangelium im Dorf verbreitete, gingen die Bewohner gegen ihn und seine Hauskirche vor. Die Christen wurden eingesperrt, ausgehungert – und schließlich in den Dschungel vertrieben. Dort leben sie bis heute. Bitten wir Jesus um Leitung und neue Perspektiven für die Christen. (*Name geändert)

Somchai*wurde jahrelang von den Behörden unter Druck gesetzt, seinen Glauben an Jesus zu widerrufen. Doch anstatt Jesus aufzugeben, gründete er über 50 Hauskirchen und stärkt Christen in entlegenen Gebieten. Beten wir, dass Jesus Somchai auf seinen Reisen bewahrt und Christen durch seinen Dienst ermutigt werden. (*Name geändert)

Bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft finden auch im mexikanischen Bundesstaat Jalisco Spiele statt. Jalisco zählt zu den Regionen in Mexiko, in denen das Evangelium kaum präsent ist und Christen oft als Bedrohung für traditionelle Religionen angesehen und verfolgt werden. Beten wir – während die Welt auf Mexiko schaut – für unsere Geschwister in dem Land, dass Jesus ihnen die Kraft schenkt, inmitten von Verfolgung an ihm festzuhalten.

Cynthia* und ihre Familie wurden wegen ihres Glaubens schwer verfolgt und mussten aus ihrem indigenen Dorf fliehen. Danken wir Jesus, dass er aus der Verfolgung etwas Gutes gemacht hat: Über lokale Partner von Open Doors erhielt die Familie Unterstützung und stärkt heute in biblischen Schulungen andere Christen, die Ähnliches erleben wie sie. (*Name geändert)

Eine Mitarbeiterin von Open Doors betet für eine verfolgte Christin

Gebet ist das Erste, um das verfolgte Christen bitten – besonders wenn wir beten, spüren sie unsere Liebe und Unterstützung. Lassen Sie uns auf diese Bitte antworten!

Von der Kraft des Gebets

Verfolgte Christen berichten, wie Gottes Handeln und die Kraft des Gebets wunderbar zusammengewirkt haben. Lesen Sie, wie Sie für verfolgte Christen beten können.

Menschen beten gemeinsam im Open Doors Gebetshaus für verfolgte Christen

Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Unser Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Melde Dich zum Gebet vor Ort an oder bete online mit!