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Verfolgte Christen aus Nordkorea und Syrien tief bewegt

Rund 5000 Besucher bei Open Doors Tagen in Heilbronner Veranstaltungscenter redblue

(Open Doors, Kelkheim) – „Das gibt es bei uns in Syrien nicht!“, rief Pastor Musa aus Syrien, als er am 10. Mai das Veranstaltungscenter redblue in Heilbronn betrat. „Unsere jungen Männer sind im Krieg geblieben oder haben das Land verlassen. So viele junge Christen bei einer Konferenz!“ An drei aufeinanderfolgenden Tagen kamen ca. 5000 Christen aus ganz Deutschland auf Einladung des christlichen Hilfswerks Open Doors zusammen, um von ihren bedrängten Glaubensgeschwistern zu hören und sich für sie einzusetzen.
 

Open Doors Jugendtag
Bild: Pastor Sameh Maurice aus Ägypten auf dem Open Doors Jugentag

 

Beim Open Doors Jugendtag unter dem Motto „RISKTAKERS“ wollten mehr als 2.500 Jugendliche hören, welche Risiken Christen in Syrien, Ägypten und Nordkorea wegen ihres Glaubens auf sich nehmen. Am folgenden Gebetsabend versammelten sich etwa 350 Beter, um sich in der Fürbitte hinter verfolgte Christen in Nordkorea und der islamischen Welt zu stellen. Die junge Christin Maraya gab dazu erschütternde Einblicke, wie christliche Mädchen und Frauen in Ägypten täglich verbale und physische Übergriffe sowie Diskriminierung durch Behörden oder in der Schule, der Universität oder am Arbeitsplatz ertragen müssen. Gleichzeitig wenden sich jedoch sehr viele Muslime dem christlichen Glauben zu, obwohl das häufig massive Verfolgung nach sich zieht – durch religiöse Hardliner wie auch durch die eigene Familie.
Pastor Cho aus Nordkorea, der mehrere Monate Straflager überlebt hat, berichtete von seinen Erlebnissen. In China folterten ihn einheimische Sicherheitskräfte grausam, um ihm die Namen südkoreanischer Missionare zu entlocken, die aus Nordkorea Geflüchteten helfen. Derzeit sind Zehntausende von Christen in den Straflagern Nordkoreas gefangen. Die aktuellen Bewegungen in der Politik von Diktator Kim Jong Un wecken neue Hoffnung, dass sie freikommen könnten. Und dass der christliche Glaube in Nordkorea künftig nicht mehr als Hochverrat gilt.

Ehemaliger Imam aus Pakistan in Deutschland beinahe ermordet

Beim Open Doors Tag am Samstag unter dem Motto GEMEINSAM berichtete Haroon aus Pakistan, wie er zum Glauben an Jesus kam und nach Deutschland floh. Hier wurde er von Muslimen seines Heimatlandes erkannt und überlebte zwei Mordversuche nur knapp: Man schlug ihm den Schädel ein und stach mehrmals mit dem Messer zu. Pastor Musa aus Syrien äußerte sich tief bewegt über die jahrelange Hilfe durch Christen aus Deutschland: „Ihr wart wie eine Familie für die leidende Gemeinde in Syrien. Danke für eure Gebete!“

Gebet deutscher Christen ist große Ermutigung für Christen in Verfolgerländern

Der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode, bedankte sich bei den mehr als 5.000 Besuchern, die aus ganz Deutschland und verschiedenen Kirchengemeinden nach Heilbronn gekommen waren, dass sie durch ihr Kommen und ihre Gebete ihren verfolgten Glaubensgeschwistern gezeigt haben, dass sie für sie ein- und aufstehen.
Alle Informationen zum Open Doors Himmelfahrts-Wochenende sowie Berichte zu den Beiträgen der Sprecher gibt es hier.

 

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Pastor Sameh Maurice aus Ägypten auf dem Open Doors Jugentag

Pastor Sameh Maurice aus Ägypten auf dem Open Doors Jugentag

 

 

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