Beten Sie mit

Tägliche Gebetsanliegen

Jeden Tag für ein Anliegen der verfolgten Kirche beten

Jeden Tag stellen wir ein Gebetsanliegen aus der verfolgten Kirche online zur Verfügung. So können Sie konkret für verfolgte Christen und ihre Anliegen beten. Auf dieser Seite finden Sie das Gebetsanliegen von heute und die Anliegen des letzten Monats im Überblick.

Wenn Sie diese Gebetsanliegen lieber auf Papier in der Hand halten möchten, können sie auch den Gebetskalender im Monatsmagazin bestellen. Andere Möglichkeiten, für verfolgte Christen im Gebet einzustehen, finden sie hier.

Das Gebetsanliegen für heute

Seit dem Regierungswechsel am 8. Dezember 2024 werden immer wieder Drohungen an Wände von Kirchen und Häusern von Christen geschrieben. Beten wir für die Christen um Gottes Schutz und seinen Frieden.

Vielen Dank für Ihr Gebet

Unser Gebet macht einen Unterschied – wie viel es unseren verfolgten Geschwistern bedeutet, lesen Sie hier

Weitere Gebetsanliegen des letzten Monats

 

Im Juli brachen in Suwayda Kämpfe zwischen Drusen und Muslimen aus; Christen gerieten zwischen die Fronten. Als es zu Übergriffen auf Christinnen kam, floh Rama mit ihren Kindern, während ihr Mann zurückblieb, um das Haus zu schützen. Beten wir um Frieden in der Region, um Heilung für traumatisierte Christen wie Rama und darum, dass die Familien wiedervereint werden.

Viele Christen muslimischer Herkunft wie Ibrahim* halten ihren Glauben an Jesus geheim, denn von ihren Familien und der Gesellschaft drohen ihnen Ausgrenzung und Gewalt. Bitten wir Jesus, die Christen zu trösten und ihnen Mut und die Möglichkeit zum Bleiben zu geben. „Ich mag mein Land“, sagt Ibrahim. „Ich weiß, es braucht Menschen, die dort dienen wollen.“ (*Name geändert)

Palästinensische Gebiete

Céline ermutigt andere christliche Jugendliche, die Bibel zu lesen. Gerade inmitten zunehmenden Drucks ist es wichtig, dass die Christen fest in Gottes Wort gegründet sind. Beten wir, dass in der jungen Generation eine neue Sehnsucht nach der Bibel geweckt wird und sie durch sein Wort im Glauben an Jesus wachsen.

Palästinensische Gebiete

Im Februar 2025 wurde eine 20-jährige Frau ermordet, weil sie sich kurz zuvor vom Islam abgewandt hatte, um Jesus zu folgen. Ein Pastor, mit dem sie in Kontakt stand, erhielt Morddrohungen. Beten wir um Schutz für die Christen muslimischer Herkunft in der Region – und auch für den Pastor und andere Christen, die ihnen helfen.

Palästinensische Gebiete

Viele Christen im Gazastreifen und im Westjordanland leiden unter Traumata. Reem ist eine von vielen christlichen Frauen, denen Traumaseelsorge im Heilungsprozess geholfen hat. Nun hilft Reem anderen traumatisierten Frauen. Danken wir Gott für die Möglichkeit dieser Hilfe und beten wir für die betroffenen Christen um seelische Heilung. /

Palästinensische Gebiete

In den Gebieten unter palästinensischer Verwaltung sind Christen eine winzige Minderheit. Benachteiligung und fehlende Perspektiven lassen viele auswandern. Adham setzt sich dafür ein, dass die Gemeinde dort nicht ausstirbt. Beten wir, dass gerade junge Christen den Mut finden, im Vertrauen auf Jesus zu bleiben.

Palästinensische Gebiete

Zu Beginn des Krieges im Gazastreifen lebten dort etwa 1.000 Christen. Nach dem Waffenstillstand sind es noch etwa die Hälfte, doch viele wollen auswandern. Beten wir dafür, dass die Gemeinde Jesu im Gazastreifen nicht verschwindet, sondern als Licht und Salz in diesem herausfordernden Teil der Welt präsent bleibt.

Islamisten spüren Christen auf, um sie zu töten. In Gesellschaft und Familie gilt es als ultimativer Verrat, den Islam zu verlassen. Allein der Verdacht, Christ geworden zu sein, ist lebensgefährlich. Bitten wir, dass Jesus die Christen schützt und durch sie Licht nach Somalia bringt.

In Eritrea werden Christen inhaftiert, die nicht zu den staatlich anerkannten Kirchen gehören. Manche sind schon viele Jahre in Haft. Beten wir, dass Jesus den Christen im Gefängnis neue Hoffnung gibt und ihnen Kraft und Gesundheit schenkt.

Im Bürgerkrieg mussten viele Christen fliehen, um sich in Sicherheit zu bringen. Viele sind traumatisiert wegen des Leids, das sie gesehen und selbst erlebt haben. Bitten wir Jesus, dass er die Betroffenen in seine Arme nimmt und vollständig heilt, und dass er sie allumfassend versorgt mit dem, was sie brauchen.

Der Bürgerkrieg dauert seit dem 15. April 2023 an und eskaliert immer weiter. Die Christen sind als unterdrückte Minderheit besonders schutzlos; sie werden vertrieben und getötet. Bitten wir Jesus um Frieden im Land und darum, dass die Verfolger zu ihm umkehren. Beten wir auch darum, dass die Christen standhaft im Glauben bleiben.

Im August wurde Pastor Martino Mathiew Miyan von der islamisch-extremistischen Miliz RSF auf offener Straße erschossen. Er lässt seine Frau und sechs Kinder zurück. Diese befinden sich nun in einer verzweifelten Lage, die durch die Hungersnot im Sudan noch dramatischer ist. Beten wir, dass Jesus die Familie versorgt und ihnen nahe ist.

Allein bei zwei Angriffen Mitte November töteten Kämpfer der islamistischen Miliz ADF mehr als 20 Christen. Von August bis Oktober hatte es im Durchschnitt monatlich 12 Angriffe auf Christen gegeben, mit Dutzenden Todesopfern. Flehen wir zu Gott um ein Ende der Gewalt.

Im November drangen bewaffnete Unbekannte in eine Kirche in der Stadt Eruku ein und schossen auf die Gottesdienstbesucher. Dabei töteten sie mindestens zwei Menschen. Bitten wir Jesus, die Gemeinde und die Angehörigen der Opfer zu trösten. Bitten wir auch um Kraft, damit sie weiter unerschrocken Gottesdienst feiern können.

Vertrieben, misshandelt, getötet: Die Gewalt gegen Christen durch islamistische Gruppen nimmt kein Ende. Doch seit Ende Oktober wird ihr Leid auch von den Medien wahrgenommen. Danken wir Jesus dafür, dass die Not in Nigeria mehr gesehen wird. Beten wir, dass die Betroffenen schnell die Hilfe bekommen, die sie brauchen.

In Santiago de Cuba wurde ein Gottesdienst kurz nach dem Beginn von den Behörden gestoppt. Nach dem Abbruch fuhren die Teilnehmer draußen damit fort, zu singen und Gott zu loben. Beten wir, dass dieses Beispiel die kubanischen Christen ermutigt, trotz Schikanen, Verhaftungen und Einschüchterung weiter mutig Jesus nachzufolgen.

Pastoren wie Abraham* werden streng überwacht – schon ein falsches Wort im Gebet kann Konsequenzen wie Gefängnis haben. „Das Gebet hilft uns, die Hoffnung lebendig zu halten“, sagt Abraham. In diesem Jahr sind in Kuba mehr als 100 Gebetsgruppen entstanden. Beten wir für die Christen um Frieden und Widerstandskraft. (*Name geändert)

Die staatliche Kontrolle und Unterdrückung der Kirchen nimmt zu. Mehr als 260 Christen wurden seit 2018 des Landes verwiesen und 1.294 christliche Einrichtungen geschlossen. Beten wir, dass Jesus die Gemeinden schützt und ihnen Weisheit im Umgang mit den Behörden gibt.

Marat* ist der einzige Christ in seinem Dorf. Wegen seines Glaubens wurde er von den anderen Dorfbewohnern zusammengeschlagen. Beten wir für Marat um Trost, Frieden und Glaubensstärke, und für die Dorfbewohner darum, dass Jesus sich ihnen offenbart. (*Name geändert)

Beten wir für alle Christen, die wegen ihres Glaubens in Arbeitslagern gefangen gehalten werden. Bitten wir Jesus, sie körperlich, geistlich und seelisch zu kräftigen. Beten wir um Frieden, Trost, Freude und einen unerschütterlichen Glauben.

Die Menschen in Nordkorea leiden Hunger, Lebensmittel werden immer knapper. Über Untergrundnetzwerke in einem Nachbarland unterstützt Open Doors nordkoreanische Christen mit lebensnotwendigen Gütern. Beten wir für alle Beteiligten um Schutz, dass sie nicht von den Behörden entdeckt werden.

In den vergangenen Monaten haben die Behörden den Druck auf die Hauskirchen erhöht: Zahlreiche Versammlungen in verschiedenen Regionen wurden gestürmt; Dutzende Pastoren und andere Christen wurden verhört oder inhaftiert. Beten Sie, dass Jesus den gefangenen Christen und ihren Familien Kraft, Weisheit und inneren Frieden schenkt, mit der Situation gut umzugehen.

Weltweit

Jedes Jahr werden in der Weihnachtszeit verstärkt Christen angegriffen – im vergangenen Jahr beispielsweise in Bangladesch und Nigeria. Beten wir, dass Jesus in diesen Tagen die Christen besonders schützt, gerade wenn sie sich treffen, um sein Kommen in diese Welt zu feiern.

Philippinen

Die meisten Menschen sind Christen, im Süden der Philippinen gibt es jedoch eine autonome muslimische Region. Christen erfahren hier großen Druck wegen ihres Glaubens. Bisher wurde die Region von einer Übergangsregierung verwaltet, für Oktober waren die ersten Wahlen angesetzt. Sie wurden jedoch auf nächstes Jahr verschoben. Beten wir, dass Politiker an die Macht kommen, die die Rechte von Christen schützen.

Christliche Versammlungen werden häufig von Dorfbewohnern gestört oder von lokalen Beamten verboten. Beten wir für Pastoren um Weisheit, wie sie in dieser Situation gute und sichere Wege finden können, um ihre Gemeindemitglieder geistlich und seelsorgerlich zu begleiten. /

Sri Lanka

Susantha* aus dem Süden Sri Lankas wurde von drei Dorfbewohnern brutal geschlagen, weil er sein Haus an einen Pastor verkauft hatte. Seit Juli 2025 sieht sich dieser Pastor im Dorf zunehmender Feindseligkeit ausgesetzt. Beten wir für den Pastor, für Susantha und die anderen Christen des Dorfes um Schutz und Standhaftigkeit – und beten wir für Susantha um Heilung. (*Name geändert)

Sri Lanka

Seit März folgt Costa* Jesus nach. In Jesus fand er inneren Frieden und konnte seiner Frau vergeben, die ihn und die drei Kinder wegen eines anderen Mannes verließ. Doch wegen seines Glaubens kündigte ihm sein Vermieter und niemand will ihm Wohnraum geben. Sein Pastor hat Costa und die Kinder bei sich aufgenommen, nachdem sie zwischenzeitlich im Wald kampierten. Beten wir, dass Jesus Costa stärkt und ihm ein neues Zuhause gibt. (*Name geändert)

In dem kleinen Sultanat stehen kirchliche Aktivitäten und die Gemeindeleiter unter ständiger Überwachung. Danken wir Jesus dafür, dass mit Hilfe lokaler Partner mehrere junge Christen darin geschult und begleitet werden konnten, Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen. Beten wir für sie um Wachstum im Glauben, Mut und Weisheit.

In einem streng animistischen Dorf wurde den zehn christlichen Familien des Ortes die Zerstörung ihrer Häuser und die Vertreibung angedroht, wenn sie ihren Glauben nicht aufgeben. Die Familien hatten erst wenige Wochen zuvor von Jesus gehört und sich entschieden, ihm nachzufolgen. Beten wir für sie um Gottes Schutz und Leitung.

Anfang Oktober wurden drei Christen von Unbekannten erschossen. Die Tat reiht sich ein in ähnliche Angriffe in den vergangenen Monaten. Viele Christen sehen ihre Zukunft im Land zunehmend gefährdet. Beten wir für sie um Schutz sowie um Kraft und Mut, trotz wachsender Unsicherheit ihren Mitmenschen Jesus zu bezeugen.

Eine Mitarbeiterin von Open Doors betet für eine verfolgte Christin

Gebet ist das Erste, um das verfolgte Christen bitten – besonders wenn wir beten, spüren sie unsere Liebe und Unterstützung. Lassen Sie uns auf diese Bitte antworten!

Von der Kraft des Gebets

Verfolgte Christen berichten, wie Gottes Handeln und die Kraft des Gebets wunderbar zusammengewirkt haben. Lesen Sie, wie Sie für verfolgte Christen beten können.

Eine Frau mit Moderationskarten in der Hand. Im Hintergrund sitzt ein Mann an einem Klavier

Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Unser Gebetshaus ist eine Reaktion auf diesen Hilferuf. Melde Dich zum Gebet vor Ort an oder bete online mit!