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Kuba

Kuba

Stand Juni 2015. (Berichtszeitraum: 1. November 2013 bis 31. Oktober 2014)

Informationen zur gegenwärtigen Entwicklung des Landes entnehmen Sie unseren Aktuellen Meldungen.

 Kuba ist eines der letzten kommunistischen Regimes weltweit. Vor einigen Jahren trat Staatschef Fidel Castro zurück, um für seinen Bruder Raúl Platz zu machen, aber das Regime blieb grundsätzlich unverändert und ersehnte Veränderungen traten nicht ein. Kuba isoliert sich auch weiterhin vom Rest der Welt und hat ein totalitäres Kontrollsystem. Die Hauptursache der Verfolgung ist ´Kommunistische Unterdrückung´.

In den letzten Jahren konnte man interne und externe Veränderungen - deren Rahmen und Auswirkung noch nicht wirklich erkennbar sind - vermuten, die aber das Potential haben, ein gewisses Maß an politischer Veränderung herbeizuführen. Die Christenverfolgung, die in der Vergangenheit gravierender war, verändert sich langsam. Während die Verfolgung von Christen früher Schläge, Gefangennahmen und manchmal auch Mord beinhaltete, ist sie jetzt subtiler. Heute zeigt sie sich durch Schikanen, strikte Überwachung, Diskriminierung und gelegentlich auch durch die Gefangennahme von Gemeindeleitern. Alle Gläubigen werden kontrolliert und in alle Gottesdienste werden Spione eingeschleust; Christen werden bedroht und leiden in der Schule und am Arbeitsplatz unter Diskriminierung.

Bisher verbietet das totalitäre Regime jegliche Art von Konkurrenz. Religiöse Gruppierungen beklagen die großflächige Überwachung und die Unterwanderung durch Agenten der Staatssicherheit. Pastoren und Christen müssen manchmal evangelistische Aktivitäten einstellen und sich auf ihre kirchlichen Räumlichkeiten beschränken. Vor Ort ist es oft schwierig, eine Erlaubnis für den Druck christlicher Literatur zu bekommen. Bibeln, biblisches Lehrmaterial und Sonntagsschulmaterial sind Mangelware. Alles ist begrenzt. Bereits existierende Seminare und kirchliche Gebäude können genutzt werden, aber neue Kirchen und Seminare können nicht gebaut werden. Anträge sind vom Gesetz her möglich, aber deren Bearbeitung enorm langwierig. Ausländer, die ins Land einreisen, können Bibeln mitbringen, aber nicht mehr als drei pro Person. Post kann geschickt werden, aber sie darf ein Gewicht von zwei Kilogramm nicht überschreiten, alles wird überprüft und zensiert. Das Evangelium darf gepredigt werden, Ausländer können sogar ein ´religiöses Visum´ beantragen, aber es ist unmöglich die Situation der Menschenrechte und der Politik anzusprechen. Die Menschen können auch das Land verlassen, aber die behördlichen Prozesse sind absichtlich langwierig.